Die Kartoffel hat unser Leben verändert

Egal, ob Sie Aula, Sekura oder Annabelle heißt, sie ist in aller Munde. Die Rede ist von unseren Kartoffeln. Obwohl sie auf unserem Speiseplan noch relativ jung ist, lässt sie sich aus unserem Leben nicht mehr wegdenken. Auf den Wochenmärkten oder im Handel werden inzwischen so viele Kartoffelsorten angeboten, dass man da schon leicht durcheinander kommen kann. Unterschieden werden sie nicht nur nach ihrer Erntezeit, sondern vor allem nach ihrer Kocheigenschaft. Bei den vielen Kartoffelsorten kann jeder wählen, ob er damit Bratkartoffeln, Kartoffelbrei oder Kartoffelklöße machen will, denn auf den Verpackungen müssen die Kocheigenschaften stehen. Trotzdem ist es einmal recht interessant, einen Streifzug durch die vielen Kartoffelsorten zu unternehmen.

Festkochende Kartoffeln

Am häufigsten werden festkochende Kartoffeln gepflanzt, verkauft und letztendlich auch verspeist. Sie eignen sich mehr oder weniger gut für fast alle Gerichte und sind universell einsetzbar. Zu erkennen sind sie im Handel an den grünen Etiketten. Äußerlich sind sie daran zu erkennen, dass sie in den meisten Fällen länglich bis oval gewachsen sind und eine feinkörnige feste Struktur haben. Sie enthalten im Vergleich zu anderen Kartoffelsorten relativ viel Wasser. Die bekanntesten festkochenden Kartoffeln sind Sieglinde, Spunta, Stella, Vitelotte, Anais, Belana, Charlotte, Cilena, Annabelle, Agata, Amandine, Ditta, Filea, Primura, Princess, Renate, La Ratte, Forelle, Hansa, Kipfler, Nicola, Roseval, Pink Fir Apple, Marabel, Linda, und Selma.

Mehlig kochende Kartoffeln

Mindestens genauso vielseitig aber etwas weniger verbreitet ist die Auswahl bei den mehlig kochenden Kartoffeln. Sie haben eine gröbere Struktur und sind nach dem Kochen relativ trocken. Hervorragend geeignet sind sie für Kartoffelbrei oder Kartoffelteig. Wer seine Suppen oder Soßen mit Kartoffeln binden möchte, sollte dafür eine mehlig kochende Kartoffel verwenden. Zu erkennen sind sie im Handel an ihrem blauen Etikett. Bedingt durch die viele Stärke in diesen Kartoffeln schmecken sie ein wenig süßlich. Deshalb werden sie auch gern für Suppen oder die unterschiedlichsten Kartoffelkreationen verwendet. Mehlig kochende Kartoffeln werden spät geerntet. Ihre Reifezeit haben sie oft erst im September oder Oktober. Typische Vertreter dieser Kartoffelsorten sind Mariella, Melina, Karlena, Bintje, Blauer Schwede, Adretta, Lipsi, Naturella, Gunda, Karat, Afra, Koretta, Arkula, Libana, Aula oder Likaria.

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