Die Kartoffelpresse - Modelle, Preise & Tests

Zu den vielen Verarbeitungsmöglichkeiten, die die Kartoffel bietet, zählt auch die Kartoffelmasse. Hier wird die Kartoffel nicht als ganze verarbeitet, sondern aus ihr eine Art Brei hergestellt, der sich formen und weiterverarbeiten lässt. Für manche Gerichte ist es notwendig, dass die Masse dabei noch heiß ist, was ein schnelles Arbeiten erfordert. Unverzichtbares Hilfsmittel ist dabei eine Kartoffelpresse.

Funktionsweise von Kartoffelpressen

Die Kartoffelpresse besteht aus einem Einfüllbehältnis zur Aufnahme der Kartoffeln, das aus einem groben Sieb geformt ist. Mithilfe eines Hebels wird nun eine Pressplatte auf die eingefüllten Kartoffelstücke geführt und durch Druck die Kartoffeln durch das Sieb zu einer Masse verarbeitet. Je weicher die Kartoffeln sind, desto leichter ist die Arbeit durchzuführen. Für die Herstellung einer Kartoffelmasse muss also schon bei der Zubereitung auf die richtige Wahl der Feldfrucht geachtet werden. Mehlig-kochende Kartoffeln eigen sich besser als festkochende Salatware. Nach diesem Prinzip arbeiten im Wesentlichen alle Kartoffelpressen. Es gibt jedoch Variationen, sowohl die Feinheit des Siebes als auch zu verarbeitende Menge betreffend.

Fein, mittel, grob: das Wechselsieb

Anstelle des siebartigen Korbs verwenden manche Kartoffelpressen ein einlegbares Sieb, das je nach Bedarf gewechselt werden kann. Im Allgemeinen sind drei Stärken vorgesehen: Sehr fein, beispielsweise für die Herstellung einer Masse für Gnocchi, ein mittelfeines Sieb, was sich für die Herstellung von Kartoffelpüree eignet, und grob, womit sich auch andere Teige pressen lassen, um beispielsweise Spätzle herzustellen. Die Arbeitsweise entspricht jedoch genau der, wie sie oben beschrieben wurde.

Artverwandte Verwendung von Kartoffelpressen

Durch den hohen Anpressdruck, der sich mit dem Hebel auch ohne großen Kraftaufwand erreichen lässt, sind Kartoffelpressen nicht allein für die gekochte Form verwendbar. Manche Gerichte verlangen die Verarbeitung roher Kartoffeln. Diese werden zunächst gerieben. Da die Kartoffel stark wasserhaltig ist, eignet sich die so erlangte Kartoffelmasse kaum zur Weiterverarbeitung: Klöße fallen auseinander und beim Braten kommt es zu gefährlichen Fettspritzern, wenn die Masse zu viel Wasser enthält. Zwar setzt sich das Wasser auch durch Ruhen an der Oberfläche ab, allerdings nimmt der Teig durch Oxidation schnell eine bräunliche Färbung an. Diese ist zwar nicht schädlich und bildet sich bei der weiteren Zubereitung sogar etwas zurück, dennoch ist es vorteilhafter, die Masse "durch ein Tuch" zu drücken. Hierfür wird meist ein sauberes Geschirrtuch verwendet oder ein spezieller Presssack. Die geriebenen Kartoffeln werden in das Tuch oder den Sack gefüllt und durch Pressen das Wasser aus der Masse gedrückt. Wer dafür die Kartoffelpresse nutzt, erhält eine deutlich trockenere Masse, als es allein durch Muskelkraft erreichbar wäre. Das ausgepresste Wasser enthält den größten Teil der Stärke, über die die Kartoffel in hohem Maße verfügt. Diese sammelt sich am Boden eines Gefäßes, das zum Auffangen des Wassers genutzt wird, und kann nach einer Weile abgeschöpft und der Kartoffelmasse zugegeben werden. So behält die Kartoffelmasse ihre natürliche Bindungskraft. Für das Auspressen der rohen Kartoffeln sind zwar auch eigene Geräte im Handel erhältlich, eine Kartoffelpresse kann diese Aufgabe jedoch in kleineren Portionen ebenfalls sicher erledigen.

Wahl des Materials

Kartoffelpressen sind aus Metall oder Kunststoff erhältlich, wobei die Siebe in der Regel aus Metall gefertigt sind. Aufgrund von Materialermüdungen bei Kunststoff ist eine Kartoffelpresse aus Metall in jedem Fall vorzuziehen. Für die gründliche Reinigung sollte die Kartoffelpresse leicht zu demontieren sein. Siebe und alle Teile, die mit der Kartoffelmasse in Berührung kommen, sollten möglichst sofort nach dem Gebrauch gereinigt werden, da es durch den hohen Stärkeanteil der Kartoffel oder anderer mehlhaltiger Teige schnell zu festsitzenden Anhaftungen kommt.

Führend bei der Herstellung hochwertiger Kartoffelpressen sind praktisch alle namhaften Anbieter von Küchenutensilien wie Silit, WMF, Küchenprofi oder Fackelmann. Bei der Auswahl sollten Käufer Wert legen auf die mehrfache Verwendbarkeit der Kartoffelpresse. Ihr Küchenschrank wird es Ihnen danken, wenn Sie mit nur einem Gerät Klöße, Spätzle, Gnocchi und Püree herstellen können.

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